Bukoba Tansania
Das geschäftige, grünblättrige Bukoba hat eine attraktive Lage am Wasser und eine angenehme Kleinstadtatmosphäre. Allen, die hierher kommen, scheint es zu gefallen, auch wenn es etwas schwierig ist, genau zu sagen, warum. Die Wurzeln der Stadt reichen bis ins Jahr 1890 zurück, als Emin Pascha (Eduard Schnitzer), ein deutscher Arzt und eingefleischter Wanderer, im Rahmen seiner Bemühungen, in der Region ein deutsches Standbein zu etablieren, am Westufer des Viktoriasees ankam.
Seitdem floriert der zweitgrößte Hafen am tansanischen Seeufer dank der Einnahmen aus dem Kaffee- und Vanilleanbau.
Die umliegende Region Kagera ist die Heimat des Haya-Volkes, das für seine mächtigen Königreiche bekannt ist, die einst in dieser Gegend herrschten. Vor dem Aufstieg der Haya-Königreiche war Kagera das Herz einer fortschrittlichen frühen Gesellschaft, die für ihre Eisenproduktion bekannt war.
Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten
Musira Island
Der große Felsbrocken vor Bukoba war zur Zeit der Könige eine Gefängnisinsel und bietet heute einen faszinierenden Zufluchtsort. Stellen Sie sich bei Ihrer Ankunft dem Vorsitzenden vor. Bitten Sie ihn, Ihnen den Weg zum Gipfel zu zeigen, der an der orthodoxen Kirche und mehreren Häusern aus Elefantengras vorbeiführt.Überfüllte Passagierboote legen in Nyamukazi in der Nähe des Museums ab, aber mit diesen hat man nicht die Möglichkeit, die Klippen und Höhlen (in denen früher traditionelle Heiler begraben waren) auf der Rückseite zu sehen, daher ist es sinnvoll, für die Fahrt ein Boot zu mieten oder eine Tour zu machen.
Kagera-Museum
Dieses kleine, aber lohnenswerte Museum kombiniert eine Sammlung lokaler Stammesgegenstände mit Fotografien von Wildtieren aus der Region Kagera. Dem Museum angeschlossen ist die Werkstatt des Bukoba Disabled Assistance Project (BUDAP), in der Männer und Frauen mit Polio Ngoma-Trommeln, Handtaschen und Schmuck herstellen.Das Museum liegt gegenüber dem Flughafen von Bukoba im Stadtteil Nyamukazi. Wenn Taxifahrer oder Motorradtaxifahrer das Museum nicht kennen, sagen Sie ihnen „Peter Mulim“, dann kennen sie sich in der Gegend aus. Sie können auch am Seeufer entlang zum Museum laufen.


